Zwischen Rostock und der Ostseeküste entstand mit diesem Einfamilienhaus ein Wohnkonzept, das klassische Familienanforderungen mit zusätzlichen Nutzungsqualitäten für Arbeiten, Entspannung und langfristige Anpassungsfähigkeit verbindet. Die Planung basiert auf einem Grundstück im Wohngebiet „Am Dorfpark“ in Mönchhagen und nutzt die Möglichkeiten des Bebauungsplans für ein zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach.
Das Haus wurde als kompakter Baukörper mit klarer Grundstruktur entwickelt. Die Organisation folgt dem Prinzip einer eindeutigen Trennung zwischen gemeinschaftlich genutzten Bereichen im Erdgeschoss und den privaten Räumen im Obergeschoss. Gleichzeitig entstehen innerhalb der Grundrissstruktur mehrere flexibel nutzbare Bereiche, die unterschiedliche Lebensphasen und Nutzungsanforderungen unterstützen können.
Der zentrale Wohn- und Essbereich bildet das räumliche Herzstück des Hauses. Ergänzt wird dieser durch ein separates Zimmer im Erdgeschoss, das als Gästezimmer, Homeoffice oder multifunktionaler Wohnraum genutzt werden kann. Im Obergeschoss stehen neben den Schlafräumen ein großzügiges Familienbad sowie ein zusätzlicher Wellnessbereich mit vorgesehener Saunanutzung zur Verfügung.
Die Planung zeigt einen klar gegliederten Baukörper mit zurückhaltender Architektursprache. Die Fassaden werden durch die Anordnung der Fenster, die Ausbildung des Eingangsbereiches sowie einen hervortretenden Giebel auf der Gartenseite strukturiert. Große Öffnungen in den Wohnbereichen schaffen eine enge Verbindung zwischen Innenraum und Außenbereich.
Die nachfolgende Referenz basiert ausschließlich auf den vorliegenden Genehmigungsunterlagen der Entwurfsplanung vom Oktober 2014.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Projekt | Neubau Einfamilienhaus |
| Standort | Mönchhagen bei Rostock |
| Planungsstand | Entwurfsplanung |
| Jahr | 2014 |
| Gebäudetyp | Freistehendes Einfamilienhaus |
| Geschosse | Erdgeschoss und Obergeschoss |
| Dachform | Satteldach |
| Dachneigung | 35° |
| Grundstücksgröße | ca. 798 m² |
| Wohnfläche | ca. 152,99 m² |
| Grundfläche nach DIN 277 | ca. 159,80 m² |
| Raumvolumen | ca. 390,06 m³ |
| Besonderheiten | Arbeits-/Gästezimmer im EG, Ankleide, Saunaoption |
| Stellplätze | 2 PKW-Stellplätze vorgesehen |
| Konstruktionsangaben | Außenwände mit WDVS, Stahlbetondecke laut Planung |
| Gebäudeklasse | I |
Wohnfläche von rund 153 m² auf zwei Ebenen
Grundstück mit etwa 798 m² Fläche
Großzügiger Wohn-, Ess- und Küchenbereich
Zusätzliches Zimmer im Erdgeschoss für Arbeiten oder Gäste
Hauswirtschaftsraum mit Technikfläche
Zwei Kinderzimmer im Obergeschoss
Elternbereich mit separater Ankleide
Großzügiges Bad mit vorgesehener Sauna
Klare Trennung von Gemeinschafts- und Privatbereichen
Satteldachhaus mit klassischer Grundform und modern gegliederten Fassaden
Die Entwurfsplanung verfolgt das Ziel, ein familiengerechtes Einfamilienhaus mit großzügigen Aufenthaltsräumen und klar strukturierten Funktionsabläufen zu entwickeln. Neben den klassischen Wohnfunktionen sollten zusätzliche Qualitäten für das Arbeiten von zu Hause sowie für Freizeit und Erholung geschaffen werden.
Das Raumprogramm umfasst gemeinschaftliche Wohnbereiche, mehrere Schlafräume, ausreichend Nebenflächen und einen Wellnessbereich im Obergeschoss. Gleichzeitig sollte der Baukörper innerhalb der Vorgaben des Bebauungsplanes „Am Dorfpark“ umgesetzt werden.
Die Planung reagiert darauf mit einem kompakten Gebäude, dessen Raumstruktur kurze Wege ermöglicht und gleichzeitig unterschiedliche Nutzungszonen klar voneinander trennt.
Das Grundstück liegt innerhalb eines Wohngebietes der Gemeinde Mönchhagen. Die Erschließung erfolgt über den Schlehenweg. Die Zufahrt sowie die Stellplätze befinden sich auf der Straßenseite des Grundstücks.
Das Wohnhaus wird mittig auf dem Grundstück angeordnet. Dadurch entstehen sowohl im vorderen als auch im rückwärtigen Grundstücksbereich nutzbare Freiflächen. Die geplanten Terrassenbereiche orientieren sich zur Gartenseite und schaffen einen direkten Bezug zwischen Wohnraum und Außenbereich.
Die Positionierung des Hauses ermöglicht eine klare Zonierung des Grundstücks in Erschließungs-, Aufenthalts- und Gartenbereiche. Gleichzeitig werden die bauordnungsrechtlichen Abstandsflächen eingehalten.
Die Entwurfsidee basiert auf einem klassischen Satteldachhaus mit zeitgemäßer Raumorganisation.
Der Baukörper wird durch einen zentralen, zur Gartenseite hervortretenden Giebel akzentuiert. Dadurch erhält die Südfassade eine zusätzliche räumliche Tiefe und der Wohnbereich wird auch äußerlich ablesbar.
Im Inneren organisiert eine mittig angeordnete Treppe die Verbindung zwischen beiden Ebenen. Die Treppe fungiert gleichzeitig als räumliches Gelenk zwischen Wohnbereich, Nebenräumen und den privaten Räumen im Obergeschoss.
Die Grundstruktur verfolgt das Ziel, möglichst viele Funktionen innerhalb eines kompakten Gebäudevolumens unterzubringen und dennoch großzügige Aufenthaltsräume zu schaffen.
Die Organisation folgt einem klaren Prinzip:
Gemeinschaftliche Funktionen im Erdgeschoss
Private Wohnräume im Obergeschoss
Technik- und Nebenflächen nahe dem Eingang
Aufenthaltsräume mit Gartenbezug auf der Südseite
Die Raumfolge ist logisch aufgebaut und ermöglicht eine gute Orientierung innerhalb des Hauses.
Das Erdgeschoss verfügt über eine Grundfläche von rund 80,52 m².
Über den Hauseingang gelangt man zunächst in eine zentrale Diele. Von hier aus werden sämtliche Räume des Erdgeschosses erschlossen.
Direkt im Eingangsbereich befindet sich ein Gäste-WC beziehungsweise kleines Bad. Daneben liegt ein zusätzlicher Raum mit etwa 10 m² Fläche. Die Planung bezeichnet diesen Raum als „Gäste/Arbeiten“. Dadurch entsteht eine flexible Nutzungsmöglichkeit für Homeoffice, Gästeunterbringung oder ein späteres ebenerdiges Zimmer.
Der Hauswirtschaftsraum liegt unmittelbar an der Eingangsseite des Hauses. Die Planung sieht hier zusätzlich Flächen für die Haustechnik vor.
Den größten Bereich des Erdgeschosses bildet die offene Wohn- und Esszone mit einer Fläche von rund 37 m². Zusammen mit der angrenzenden Küche entsteht ein großzügiger Lebensmittelpunkt für den Familienalltag.
Große Fenster- und Terrassenelemente öffnen den Wohnbereich zur Gartenseite. Dadurch wird die Verbindung zwischen Innen- und Außenraum gestärkt.
Im Obergeschoss befinden sich die privaten Familienräume.
Zwei annähernd gleich große Kinderzimmer schaffen ausgewogene Nutzungsmöglichkeiten. Beide Räume verfügen über eigene Fensterflächen und werden über die zentrale Diele erschlossen.
Der Elternbereich besteht aus Schlafzimmer und separater Ankleide. Durch diese Anordnung bleiben Schlafraum und Stauraum funktional voneinander getrennt.
Besonders auffällig ist das großzügig dimensionierte Bad mit einer Fläche von über 20 m² Grundfläche. Innerhalb dieses Bereiches ist zusätzlich eine Sauna vorgesehen. Die Planung verbindet damit klassische Sanitärfunktionen mit einem eigenständigen Wellnessgedanken.
Die zentrale Diele und das offene Treppenauge sorgen für die Verbindung aller Räume des Obergeschosses.
Das Haus basiert auf einer klaren rechteckigen Grundform mit aufgesetztem Satteldach.
Die Fassaden werden durch wenige, bewusst gesetzte Gestaltungselemente gegliedert:
hervortretender Mittelgiebel auf der Gartenseite
zurückhaltende Fensterformate auf den Giebelseiten
größere Öffnungen in den Aufenthaltsräumen
klar erkennbare Eingangszone
horizontale Fassadengliederung
Die Perspektivdarstellungen zeigen eine Architektur, die traditionelle Hausformen mit zeitgemäßen Fassadenproportionen verbindet. Dadurch entsteht ein Gebäude, das sich sowohl in bestehende Wohngebiete einfügt als auch eine eigenständige Identität besitzt.
Die Planung nutzt Fensteröffnungen gezielt zur Belichtung der Aufenthaltsräume.
Der Wohn- und Essbereich erhält über mehrere Fassadenseiten Tageslicht. Die großen Terrassenelemente auf der Gartenseite schaffen dabei den stärksten Lichteintrag.
Auch die Küche verfügt über eigene Fensterflächen und bleibt dadurch unabhängig vom Wohnbereich natürlich belichtet.
Im Obergeschoss erhalten sämtliche Schlafräume direkte Belichtung über Außenfenster. Das große Bad verfügt ebenfalls über Fenster und kann natürlich belüftet werden.
Durch die zentrale Treppenanordnung bleibt die natürliche Belichtung der Aufenthaltsräume weitgehend unbeeinträchtigt.
Die Planung stellt insbesondere im Wohnbereich einen direkten Bezug zum Garten her.
Die vorgesehene Terrasse erweitert den Wohnraum während der warmen Jahreszeit in den Außenbereich. Große Öffnungen ermöglichen Blickbeziehungen zwischen Innenraum und Grundstück.
Die Stellung des Gebäudes auf dem Grundstück schafft zusammenhängende Freiflächen im rückwärtigen Bereich. Dadurch entstehen Nutzungsmöglichkeiten für Aufenthalt, Spiel und Gartenfunktionen.
Auch die Schlafräume im Obergeschoss verfügen über Ausblicke in die umliegenden Gartenbereiche.
Die Genehmigungsplanung sieht Außenwände mit Wärmedämmverbundsystem vor. In den Unterlagen werden Außenwandkonstruktionen aus Porenbeton beziehungsweise Kalksandstein mit WDVS dargestellt. Die Geschossdecke ist als Stahlbetondecke ausgewiesen.
Der Hauswirtschaftsraum dient als zentraler Technikbereich. In den Planunterlagen ist zusätzlich Platz für eine mögliche Wärmepumpe dargestellt.
Weitere technische Detailangaben sind aus den vorliegenden Genehmigungsunterlagen nicht ableitbar.
Die Grundrissstruktur zeigt mehrere Merkmale, die für eine langfristige Nutzung relevant sind.
Der Wohnbereich bildet einen zusammenhängenden Mittelpunkt des Hauses. Küche, Essen und Wohnen stehen in direktem räumlichen Zusammenhang, bleiben jedoch innerhalb ihrer Funktionen klar ablesbar.
Die Erschließungsflächen werden vergleichsweise kompakt gehalten. Dadurch steht ein hoher Anteil der Gesamtfläche den eigentlichen Wohnfunktionen zur Verfügung.
Das zusätzliche Zimmer im Erdgeschoss erweitert die Nutzungsmöglichkeiten erheblich. Es kann als Arbeitszimmer, Gästezimmer oder zeitweise als Schlafraum genutzt werden.
Im Obergeschoss profitieren die beiden Kinderzimmer von ähnlichen Raumgrößen. Dadurch entstehen ausgewogene Voraussetzungen für unterschiedliche Familienkonstellationen.
Die Kombination aus Schlafzimmer, Ankleide und großzügigem Bad bildet einen eigenständigen Elternbereich.
Der Wellnessbereich mit Saunaoption stellt innerhalb eines Einfamilienhauses eine zusätzliche Nutzungsqualität dar, die über das klassische Raumprogramm hinausgeht.
Mehrere Elemente der Planung unterstützen eine langfristige Nutzbarkeit.
Dazu zählen insbesondere:
zusätzliches Zimmer im Erdgeschoss
kompakte Erschließungsstruktur
großzügige Nebenflächen
Hauswirtschaftsraum mit Technikreserve
flexibel nutzbarer Wellnessbereich
ausgewogene Zimmergrößen im Obergeschoss
Die Planung ermöglicht dadurch unterschiedliche Nutzungsszenarien über verschiedene Lebensphasen hinweg.
Der Grundrisstyp eignet sich insbesondere für:
Familien mit zwei Kindern
Familien mit Homeoffice-Anforderungen
Bauherren mit Wunsch nach zusätzlichem Gästezimmer
Nutzer mit Interesse an Wellness- und Saunabereichen
Haushalte mit Bedarf an klar getrennten Privat- und Gemeinschaftsbereichen
Familien, die einen klassischen Satteldachbau mit moderner Raumorganisation suchen
Durch das zusätzliche Zimmer im Erdgeschoss bleibt die Nutzung auch bei veränderten Lebenssituationen flexibel.
Das Einfamilienhaus in Mönchhagen verbindet eine klassische Hausform mit einer klar strukturierten und familienorientierten Grundrissorganisation. Die Planung nutzt die vorhandene Grundstücksfläche für einen kompakten Baukörper, der sowohl großzügige Gemeinschaftsbereiche als auch gut gegliederte private Rückzugsräume bietet.
Besondere Merkmale der Planung sind das zusätzliche Arbeits- beziehungsweise Gästezimmer im Erdgeschoss, die offene Wohnzone mit Gartenbezug sowie der großzügige Bad- und Wellnessbereich im Obergeschoss.
Die Entwurfsplanung zeigt damit ein Wohnhaus, das auf Alltagstauglichkeit, klare Wegebeziehungen und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten ausgerichtet ist.
Bräuer Architekten aus Rostock planen seit vielen Jahren Wohngebäude für unterschiedliche Grundstücks- und Familienkonstellationen. Im Mittelpunkt stehen funktionale Grundrisse, nachvollziehbare Raumzusammenhänge und Lösungen, die langfristig nutzbar bleiben.
Die Planung dieses Einfamilienhauses zeigt den Ansatz, klassische Bauformen mit zeitgemäßen Wohnanforderungen zu verbinden und dabei sowohl Alltagstauglichkeit als auch räumliche Qualität in den Mittelpunkt zu stellen.
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Bräuer Architekten begleiten private Bauherren von der ersten Idee bis zur genehmigungsfähigen Planung und bis zu bezugsfertigen Haus. Wir entwickeln individuelle Wohnkonzepte mit klaren Grundrissen und langfristiger Nutzbarkeit.